Sicherheitsrisiko Drohne? – Ist ein UAV (Unmanned Aerial Vehicle) gefährlich?

Kaum ein Thema ist ein solcher Mediendauerbrenner wie die Frage um die Sicherheit beim Flug der Drohnen, der sogenannten UAVs (Unmanned Aerial Vehicle). Viel wird davon berichtet, ein privater Quad- oder Octocopter bzw. eine Drohne sei ein Sicherheitsrisiko. Doch ist das richtig? Die meisten Länder, in welchen eine Drohne bzw. ein UAV eingesetzt wird, haben klare und sehr deutlich strukturierte Regeln hinsichtlich der Nutzung. Zudem werden die Fluggeräte selbst immer weiter optimiert, sodass die Ausfallquoten extrem gering sind. Das sorgt dafür, dass die Gefahr von Personen- oder Sachschäden überschaubar gering ist.

Hohe Sicherheitsstandards beim UAV

Ein Absturz einer Drohne ist im Grunde nie ganz auszuschließen. Dass aber bestehende Gesetze und Sicherheitsvorschriften – Flugverbotszonen – mit dem UAV, also der Drohne, vorsätzlich missachtet werden, darf nicht zu Lasten des Fluggerätes selbst gehen. Gesetze und Regelungen sind dazu geschaffen worden, um Sicherheit zu bringen, das Sicherheitsrisiko abzusenken und die Gefährdungslage in zivilen Bereichen zu minimieren. Wer eine Drohne missbräuchlich nutzen will – zum Beispiel um Schmuggelware in Gefängnisse zu schleusen oder beim Nachbarn durchs Fenster zu schauen – der wird das unabhängig der Verbotslage auch weiter tun. Und wer meint, seine Drohne in der Nähe von offiziellen Flughäfen starten lassen zu müssen, der sorgt damit selbstverständlich für eine Gefährdungslage bei ankommenden oder startenden Maschinen. Das zeigt aber deutlich auf, dass das Problem an der Person liegt, welche die Steuerung in der Hand hält und nicht an den Drohnen selbst.

Doch auch an diesen bekannten Problembereichen arbeitet die UAV Industrie mit Hochdruck. So wird eine größere Drohne der neuen Generation mit einem Onboard Navigations-Chip ausgerüstet, auf dem die Koordinaten der Flugverbotszonen fest implementiert sind. Das UAV weiß also, wo darf es fliegen und wo nicht. Dieser Chip gibt der Drohnen ein „Stopp“ und das UAV lässt sich nicht in diesen Bereich fliegen, bzw. es hebt nicht ab, will man es innerhalb des sensiblen Bereiches starten. Und diese Chips erhalten fortwährende Updates via Internet, sodass auch temporäre Flugverbotszonen – zum Beispiel bei besonderen Events wie Konzerten oder Empfängen von Politikern – blitzschnell aktualisiert werden können. Doch auch diese Regelung hat – zumindest noch – einen kleinen Pferdefuß. Die Nutzung der Chips ist nicht festgelegt, sondern bleibt noch optional. Der Hersteller selbst entscheidet, wird ein solcher Chip zur Navigation verbaut oder nicht. Sinnvoll wäre hier sicher, dass die Chips a) bindend vorgeschrieben sind und sie b) vor dem Start eine Aktualisierungsabfrage-Routine laufen lassen, ob der aktuelle Startplatz von Restriktionen betroffen ist.

Deutschland und USA Vorreiter bei der Drohnen-Regulierung

In Deutschland regelt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die UAV Nutzung. Hier wird deutlich ausgesagt, dass eine Drohne mit einem Maximalgewicht von fünf Kilogramm als Gerät für den Freizeitsport zugelassen ist. Die maximale Flughöhe beträgt 100 Meter und ist fortwährend in direkten Sichtkontakt vom Piloten zu fliegen. Die bereits bestehenden Flugverbotszonen sind zwingend zu beachten und gelten im Umkreis von militärischen wie zivilen Flughäfen sowie im Umkreis von sensiblen Einrichtungen wie Atomkraftwerken oder Elektrizitätswerken. Zudem ist es verboten, die Drohnen innerhalb von Wohngebieten oder über Menschenansammlungen, zum Beispiel bei Konzerten oder Sportveranstaltungen fliegen zu lassen. Die Regelungen und die Gesetzeslage ist damit festgeschrieben.

Der Hauptrisikofaktor bei den UAV bleibt der Mensch selbst. Wer das Handling und die Steuerung nicht beherrscht, ist ein Sicherheitsrisiko. Dagegen hilft nur eine solide Ausbildung am Gerät und üben, üben und nochmals üben. Jeder Pilot, der sich einen Kopter zulegt, muss sich mit den Flugeigenschaften des Gerätes befassen. Und um das Fliegen zu lernen, gibt es ausreichend Möglichkeiten auf speziell dafür vorgesehen Modellflugplätzen. Über diesen Plätzen ist der Luftraum geregelt und es finden sich „alte Hasen“, welche Newbies gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Weiterhin gibt es auch Dienstleister, die professionelle Ausbildungen und Seminare anbieten, um Nutzer zu Profis zu machen (bei Interesse helfen auch wir Ihnen gern weiter).

Wie sind die Drohnen selbst aufgestellt, wenn es um die Sicherheit geht?

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Sicherheitssystemen für Drohnen. Manche Hersteller integrieren in ihre Geräte eine Vielzahl davon, andere verzichten mitunter auf gängige Sicherheitseigenschaften. Wenn wir von Drohnen-Sicherheit sprechen, schauen wir uns einmal unsere Euphorix SpidAIR® an. Das ist eine Drohne, die Maßstäbe setzt, wenn es um Flexibilität, Funktionalität und Sicherheitsstandards geht. Dieser Kopter kann mit einer allgemeinen Erlaubnis für den Aufstieg genutzt werden und man muss auf Schwerlast trotzdem nicht verzichten. Man kann sagen, dass die SpidAIR® echte Zeichen setzt, wenn es um Drohnen geht. Doch was macht unsere Drohne SpidAIR® zu einem sehr sicheren Fluggerät?

Ausfälle der Drohnen sorgen stets für ein erweitertes Sicherheitsrisiko. Bei der SpidAIR® wird durch die hochwertigen, carbonverstärkten Materialen für einen festen und sicheren Korpus gesorgt. Dadurch wird störenden physischen Einflüssen von außen vorgebeugt. Die Antriebseinheiten sind technisch auf dem höchsten Stand und setzen auf redundante Flugsteuerungen wie auch entsprechende Motorregler. Das reduziert das Risiko von Flugausfällen und Abstürzen nachhaltig, die Personen- und Sachschäden herbeiführen könnten. Das gesamte Akkusystem ist so ausgelegt, dass auch hier das Risiko von Ausfällen auf ein Mindestmaß reduziert wurde. Sicherste Autopilotsysteme und eine stimmige Fail-Safe Funktion sowie Kollisionsschutz runden das Bild bei der SpidAIR® nicht nur ab, sondern komplettieren das Sicherheitspaket. Doch was ist, wenn die Rotoren ausfallen? Auch daran wurde selbstverständlich gedacht und die Oktokopter verkraften sogar den Ausfall dreier Rotoren und lassen sich weiterhin sicher steuern, bzw. landen.

Drohnenboom: kein Grund zur Panik!

Es ist selbstverständlich berechtigt, wenn Organisationen – wie die Pilotenvereinigung Cockpit es jüngst tat – dazu aufrufen, einen sorgsamen Umgang mit den Drohnen zu pflegen. Sicherheit geht nun einmal vor. Darüber hinaus ist es ebenso richtig, dass ein unsachgemäßer Umgang oder gar widerrechtlicher Einsatz der UAVs Sicherheitsrisiken birgt. Das gilt ganz besonders für eher tief fliegende Helikopter der Polizei oder Luftrettung. Das sind aber grundsätzlich „Extrembeispiele“ und die sollte man nicht dazu heranziehen, den Drohnenboom pauschal zu verteufeln. Die Technik die Kopter ist, siehe als Beispiel die SpidAIR® Drohnen, ausgereift und zuverlässig. Die zuständigen Stellen in den Ministerien haben erkannt, dass sie regulierend – nicht überregulierend! – eingreifen müssen. Der Führerschein für den Drohnenbetreiber wird kommen und das Maß an Sicherheit nochmals erhöhen, was bereits jetzt vorhanden ist. Gerade die Hersteller professioneller Dohnen, die für den gewerblichen Einsatz genutzt werden und bei denen es sich um die wirklich leistungsstarken Modelle handelt, haben die Sicherheitsaspekte in ihrer Unternehmensphilosophie fest verankert.

Es wäre fatal und ein absolut falsches Signal, würden „schwarze Schafe“ unter den Piloten der UAVs dafür sorgen können, einen ganzen Bereich zu diskreditieren, der zum Beispiel als schnelles Transportmedium für Medikamente und Co in der Lage ist, Leben zu retten. Hochwertige Drohnen, die sich auf dem aktuellen Stand der Technik bewegen, sind sicher!

© 2016 Euphorix. Alle Rechte vorbehalten