Die Idee zur eigenen Drohne – Januar 2015

„Das einzig Gefährliche am Fliegen ist die Erde.“….das konstatierte der US-amerikanische Flupionier Wilbur Wright bereits um 1910. Dass diese Erkenntnis ihre Gültigkeit nicht verloren hat, mussten wir bei unseren ersten Drohneneinsätzen auch schmerzhaft erfahren. Damals haben wir Drohnen für die Produktion von Imagefilmen und Werbevideos eingesetzt. Einem Videodreh in den Alpen wurde durch den plötzlichen Absturz unserer teuer erstandenen Drohne ein jähes Ende gesetzt…daran konnte auch ein verbauter Fallschirm nicht viel ändern. Ergebnis: Totalschaden samt Kamera und Sensortechnik und Frust bei allen Beteiligten. Da lagen die Überreste unseres stolzen Flugobjektes vor uns. Was war passiert? Wer war Schuld? Wie hätte dieser Absturz verhindert werden können? Und vor allem: Wie bringen wir unsere Drohne wieder zum Fliegen? Vieles wurde überlegt, thematisiert, favorisiert und wieder verworfen. Doch eines blieb in unseren Köpfen verhaftet: Optimierung. Schließlich waren wir schon vor dem Absturz mit einigen Eigenschaften der Drohne nicht zufrieden. Die Idee unserer SpidAIR® war geboren.

Von der Idee zum Konzept – Februar 2015 bis Januar 2016

Recherche – Ideensammlung – Konzeption – „Was wollen wir besser machen? Welche Bauweise bietet maximale Leistung bei minimalem Gewicht? Welche Flugsteuerung bietet das beste Leistungspaket? Wie können wir Unfälle verhindern? Über welche Kamera-, Sensor- und Vermessungstechnik soll unsere Drohne verfügen können? Werden unsere Ideen auch zukünftigen rechtlichen Bestimmungen in der EU standhalten?….“ Wir haben viele Ideen gesammelt und wieder verworfen. Wieder und wieder beschritten wir so unseren Kreislauf. Doch mit jeder Schleife wurden Fehler ausgemerzt und Optimierungen eingearbeitet. Auf dem Reißbrett entstanden erste 3D-Konstruktionen, welche bald im 3D-Drucker zum Leben erwachten.
So verbrachten wir viele Stunden, Wochen, ja gar Monate mit der Ausplanung unserer Drohne, besuchten Fachmessen wie die TUSExpo in Den Haag, hießen weitere Technik- und Programmierungsexperten in unseren Reihen willkommen, schlossen Kooperationen mit Zulieferern und meldeten im Februar diesen Jahres unsere SpidAIR® beim Deutschen Patent- und Markenamt an.

Hier ein paar unserer Zwischenergebnisse während unserer Drohnenkonzeptionierung aus dem Jahr 2015

Bilanz – Von der Idee zum fertigen System

Unsere SpidAIR® hat die Verwandlung von einem 3D-Konzept zu einer flugfähigen Drohne vollzogen. Zahlreiche Testflüge haben die Flugeigenschaften auf den Prüfstand gestellt. Schönes Wetter ist die Pflicht; Regen und Wind die Kür? Wir legen die Messlatte noch höher! Bei der SpidAIR® stehen große Nutzlasten, lange Flugzeiten, hohe Sicherheit, Flexibilität und Robustheit im Vordergrund! Diese Eigenschaften sollen sie zu einem universell einsatzbaren Kopter machen. Und diesen Anforderungen wird sie gerecht. Wir blicken stolz auf eine überzeugende Drohne mit vielen Funktionen.

Wie geht es weiter?

Sie ahnen es…Optimierung! Unsere SpidAIR® wird auch in den nächsten Monaten zahlreiche Optimierungsprozesse durchlaufen. Dazu gehören leistungsfähige und ästhetische Materialanpassungen, Abnahmen durch den TÜV und Erprobungen mit unseren aktuellen Kunden. So wird unsere Drohne weitere „Evolutionsstufen“ durchlaufen…egal wie diese aussehen werden, wir halten Sie auf dem Laufenden.

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